Towers schlagen ein

Am Samstag zeigten sich die Towers erstmals offiziell ihrem Heimpublikum. Mit mindestens 1000 Zuschauern hatte man gehofft, 1200 sollen es offiziell gewesen sein (wobei ich beim groben durchzählen auf nur 700 gekommen bin)…Trotzdem war ich überrrascht, wieviele Leute sich ein Basketballfreundschaftsspiel angucken wollten. Und dass ich in meinem “Block” nur ca 3 von 100 Leuten kannte, war umso überraschender. Wer waren all diese nicht Basketballgesichter und wo kamen sie her? Dass die Presse in den Tagen zuvor im Fernsehen und in den Zeitungen viel darüber berichtet hatten, schien Wirkung getragen zu haben. Denn die meist männlichen Zuschauer zwischen 20-40 Jahren schienen sportbegeisterte Fans zu sein, die man mit einem guten Produkt auch für die weiteren Heimspiele der Towers in die Halle bekommen kann.

Und eine gute Vorstellung bot das Team gegen den Meister aus Dänemark. Bis kurz vor Schluß führten sie die Partie an, verloren am Ende aber denkbar knapp durch 2-3 individuelle Fehler. Für das erste Spiel der Towers war die Stimmung in der Halle schon hervorragend. Selbst ein kleiner Fanclub hatte sich schon gebildet mit Trommeln und “Towers” Anfeuerungen. Und man sah plötzlich wieder die “Alten” Basketballer, die schon früher zu den Tigers kamen, bzw selber dort spielten! Demekksa Duresso, ehemaliger PG der Tigers in der 1.Liga war mit dabei, ebenso wie NBA Profi Dennis Schröder, der seinen Buddy Bazou, mit dem er gemeinsam in Braunschweig gespielt hat, unterstützte.

Das Spiel war schon sehr unterhaltsam, auch wenn es am Ende 2 Stunden 15 dauerte und viele Foulpfiffe ein noch aktraktiveres Spiel verhinderten. Bei ca 40 Grad in der Halle war man dennoch erleichtert, als das Spiel endlich zuende war. Center Michael Wenzl verletzte sich leider am Knöchel. Es gab aber schon Entwarnung, dass es nicht allzu schlimm ist.

Am Sonntag ging es dann gleich weiter für die Towers. Seasonopening in Itzehoe.  Wenzl setzte aus, dafür rückte Felix Jehnichen in den Kader, der aber keine Minuten bekam. Das lag auch daran, dass das Spiel über die 40 Minuten richtig knapp war. Die Schiedsrichter entschieden sich für eine sehr kleinliche Linie und so wurde das Spiel wieder zu einem Freiwurfmarathon. Die Towers hatten eine richtig schlechte Quote, zwar habe ich die Stats nicht, gefühlt verwandelten sie aber unter 50% vom Charity Stripe. Durch die vielen Unterbrechnungen kam überhaupt gar kein Spielfluss zustande. Als sich dann auch noch zwischenzeitlich kreativ Akteur Kone sich schmerzverzehrt auf dem Boden krümmte und erstmal auf die Bank musste, half das dem Spiel auch in keinster Weise. Während im ersten Aufeinandertreffen die Towers durch Wenzl unter den Körben dominierten, spielte nun auf Seiten der Eagles Yannik Evans stark auf und bereitete den Towers richtig Kopfschmerzen. Den Towers merkte man an, dass ihnen das Spiel vom Tag zuvor in den Knochen steckte, die Verteidigung war nicht ganz so spritzig und auch im Angriff konnte (mich) eigentlich niemand wirklich überzeugen. Mal führten die Towers, mal die Eagles. Es war ein Hin-und Her. Irgendwann reichte es den Coaches mit der nicht 2ligawürdigen Linie der Refs und so bekamen nacheinander erst Hamed, dann Paul jeweils ein technisches Foul. Dass dann mehr zugelassen wurde, rächte sich aber insofern an den Eagles, als dass sie in der entscheidenen Phase kurz vor Ende die Towers via Stop-the-Clock-Fouls an die Linie bringen wollten, noch keine Teamfouls hatten. So foulten sie zwar noch 2/3mal, die Zeit lief letztendlich gegen sie und die Towers gewannen mit 78-75. Kurz vor Ende verletzte sich auch noch Steffen Kiese am Knie. Wollen wir hoffen, dass es nichts schlimmeres ist.

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Steffen Kiese verletzt sich am Knie

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Yannik Evans dominiert die Bretter

 

Für die Towers war der Samstag eine wichtige Erkenntnis, dass die Idee Profibasketball in Hamburg angenommen wird! Das Spiel und die Ressonanz vom Publikum macht Lust auf mehr! Viele Begeisterte haben nach dem Spiel schon gesagt: “Ich brauch auf jeden Fall eine Dauerkarte….” – so do I!

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